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Zurück in die Zukunft - Prägungen mit 3D-Drucker und historischer Prägemaschine

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    City Light Poster
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    A1, A0, 4/1, 6/1, 8/1, 12/1, 18/1, 36/1, 40/1
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    City Light Säule
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    Mega Light Board
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    Auch bei den Technologien der Zukunft kommt es vor allem auf eines an: die richtige Idee. So macht sich Klingenberg Berlin die eigene Historie zunutze, um eine echte Innovation auf den Markt zu bringen: 3D-Prägungen in bisher nicht erreichter Prägehöhe. Erstmals zu sehen bei der Jubiläumskampagne von Hassia Mineralbrunnen.

    Um die Wende des vorletzten Jahrhunderts war Klingenberg Berlin Weltmarktführer im Bereich hochwertiger Zigarrenausstattungen. Das Hauptmerkmal dieser Produkte war ein sehr hoher Veredelungsgrad auf allerhöchstem handwerklichem und technischem Niveau. Neben der Gestaltung, Drucktechnik und Farbeffekten waren es vor allem die Prägungen, die diesen Produkten ihre besondere Anmutung verliehen.

    Im Laufe der Jahre hat sich Klingenberg Berlin auf den Druck von Plakaten spezialisiert, ergänzt durch Druckdienstleistungen für Hersteller von Point-of-Sale-Displays und Verpackungen. Hochwertige Prägungen fanden nur noch in seltenen Fällen statt, da die Produkte größenmäßig in eine neue Dimension vorstießen. Zwei Entwicklungen führten jetzt dazu, dass Klingenberg Berlin gleichzeitig zurück zu den Wurzeln und zu einer spektakulären Marktinnovation fand. Die Kooperation mit einem schwedischen Kartonhersteller, der ein Material entwickelt hat, das bisher unerreicht hohe plastische Verformungen ermöglicht. Und die Etablierung des 3D-Drucks, die von manchen Marktbeobachtern als technische Revolution vom gleichen Range wie die Einführung der Dampfmaschine gewertet wird. In jedem Fall bietet der 3D-Druck die Möglichkeit, schnell und kostengünstig geeignete Prägeformen herzustellen. Die Kombination dieser beider Innovationen ist die Grundlage für ein vollkommen neues Produkt: großformatige Prägungen, die die übliche Prägehöhe von einigen zehntel Millimetern um mindestens eine Zehnerpotenz nach oben katapultieren.

    Um beim Einsatz der neuen Technik einen größtmöglichen Effekt zu erzielen, wird das Element mit der zentralen Markenbotschaft hervorgehoben. Beim POS-Display ist das in der Regel das Topschild, bei einem Plakat in der Außenwerbung der Störer. Durch die 3D-Prägung setzt sich das Produkt deutlich von anderen Werbemaßnahmen ab und erreicht so höhere Aufmerksamkeitswerte und den Eindruck höchster Wertigkeit.

    Komplettservice

    Damit das Endprodukt höchsten Anforderungen genügt, bietet Klingenberg Berlin seinen Kunden einen echten Komplettservice. Nach der ersten Begutachtung der Grafik, die fast ausnahmslos für zweidimensionale Abbildungen konzipiert ist, wird in der Kreativphase in Abstimmung mit dem Kunden festgelegt, welche Bildbereiche in welchem Ausmaß erhaben geprägt werden, um einen optimalen Effekt zu erzielen. Das Ergebnis wird für den Freigabeprozess in einer fotorealistischen 3D-Animation visualisiert. Durch die enorme Geschwindigkeit des 3D-Drucks stehen die fertigen Produkte bei Bedarf bereits 24 Stunden später zur Verfügung.

    Der erste Störer wurde für den Kunden Hassia im Rahmen seiner Jubiläumskampagne geprägt. Die Bilder zeigen dabei, dass das spätere Ergebnis von der fotorealistischen Animation kaum zu unterscheiden ist. Nachdem es bereits Kampagnen gab, bei denen Elemente aus Kunststoff oder Metall aufwändig mit dem Plakat verschraubt wurden, ist dies weltweit die erste Kampagne, die dreidimensionale Elemente adaptiert, dabei aber komplett auf Papierfasern basiert. Ein enormer Vorteil bei den Bewirtschaftungs- und Entsorgungskosten. Das komplette Produkt kann mit FSC-Material geliefert und sogar klimaneutral produziert werden.

    Technisch begleitet werden Kathleen Schreiber, Leiterin der Prozessoptimierung, und Geschäftsführer Bernd Neumaier bei der Neuentwicklung von einem absoluten Spezialisten der Karton-Außenwerbung: Anders Lassen. Nachdem die Anfertigung der Prototypen mit gängiger Stanzformentechnologie nicht möglich war, hatte er die  entscheidende Idee. Auf dem Speicher fand sich eine Prägemaschine für die Veredelung der Zigarrenausstattungen aus den Anfangsjahren der Firma Klingenberg, die für den Showroom im Eingangsbereich vorgesehen war. Und was Anfangs nicht möglich schien gelang: In mühevoller Kleinarbeit wurde die Maschine von der firmeneigenen Werkstatt restauriert und lieferte nach einem Jahrhundert im Dornröschenschlaf ein Prägeergebnis wie am ersten Tag.

    Doch bei Prägungen im POS- und Out-of-Home-Bereich soll längst nicht Schluss sein. Nachdem der Markt der Zeitschriften und Zeitungen durch enorme Rückgänge bei den Anzeigen geprägt ist, entwickelt Klingenberg Berlin auf Basis der neuen Technologie auch dafür eine Lösung: Perspektiven der dritten Dimension. Zeitschriftenanzeigen, die dem Kunden förmlich entgegen springen, bisher nicht darstellbare Inhalte transportieren und dabei auch noch als Lesezeichen fungieren. Die Fachexperten werden entgegnen, dass eine solche Anzeige die Prozesse bei der Herstellung, Verpackung und Lagerung nicht übersteht. Das Team von Klingenberg Berlin ist gerade dabei, auch diese technische Hürde zu überspringen und auch für Verlage herausragende Werbung anzubieten.

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